Grundschule An der Angermühle - Deggendorf

(Grundschule mit gebundenen Ganztagesklassen)

 

 

 

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Schulgeschichte

Bis zum Jahr 1954 wurden die Deggendorfer Volksschüler in 2 Schulen unterrichtet:

  • Volksschule für Knaben im Östl. Stadtgraben (heute Stadtmuseum)
  • Volksschule für Mädchen im Gebäude des Engl. Instituts (heute Realschule Maria Ward)

Bedingt durch die rasche Bevölkerungsentwicklung nach dem 2. Weltkrieg errichtete die Stadt in den Jahren 1954/55 im Neubaugebiet St. Martin neben Kirche und Pfarrzentrum eine weitere Volksschule für Knaben und Mädchen.

Mit dem Bau der Sonderschule "Pestalozzi" am Westl. Stadtgraben und der "Evang. Schule Theodor Heuss" im gleichen Schulkomplex im Jahre 1965 war die Raumnot für kurze Zeit beseitigt.

Eine endgültige zufriedenstellende Lösung wurde aber erst mit dem Bau der Schulen am Pandurenweg erreicht. In den Jahren 1970/71 wurden die GS Th. Eckert und die HS Th. Heuss errichtet. Damit gab es auch die "Alte Knabenschule" am Östl. Stadtgraben und die "Mädchenvolksschule" im Engl. Institut nicht mehr.

Bereits im Jahre 1968 wurde im Zuge der Schulreform die Evang. Schule aufgelöst, die evang. Kinder wurden zusammen mit den kath. und andersgläubigen unterrichtet. Die Schulsprengel der Stadt legte man neu fest und im Gebäude der Evang. Schule wurde nun die GS St. Martin II untergebracht. Man wählte diesen Namen deshalb, weil die Schulkinder fast ausschließlich aus der Pfarrei St. Martin stammten.

Heute sind die Schulsprengel neu geordnet, Pfarreisprengel und Schulsprengel stimmen nicht mehr überein. Um weitere Verwechslungen zu vermeiden, haben Schulleitung und Elternbeirat die Änderung des Schulnamens beantragt. Seit dem 1. Februar 1999 lautet der neue Namen 

"Grundschule An der Angermühle".

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